E0079 · Eisel · 1871 · Rüßdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf); Tschirma (Stadt Berga-Wünschendorf) / Weiße Elster

Die Nixe von Rüßdorf und das goldene Laub

Eine Nixe aus der Elstertiefe bei Rüßdorf verspätet sich beim Tanz in Tschirma. Als eine Tänzerin sie nach Hause begleitet, teilt sich die Weiße Elster und gibt den Weg in prächtige Räume frei – wo aus einem unscheinbaren Geschenk schließlich Gold wird.

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Überlieferung

Die Sage

Nr. 79. Eine der Rüßdorfer Nixen, aus der Elstertiefe des sog. Hühnerhäusels daselbst, hatte sich beim Tanze in Tschirma verspätet und suchte eine Begleitung.

Eine Nixe bittet nach einem abendlichen Tanz in Tschirma eine andere Tänzerin, sie auf dem Heimweg zu begleiten.

Es ging deshalb eine andere Tänzerin mit ihr und als sie den Fuß in die Elster setzten, theilte sich das Wasser und beide gingen Treppen hinab zu einer Thür und zu mehreren gar glänzend und herrlich ausgestatteten Zimmern.

Die Weiße Elster teilt sich vor der Nixe und ihrer Begleiterin und gibt Treppen zu verborgenen Räumen unter dem Wasser frei.

Hier nun ist die Begleiterin gut ausgehalten und ihr schließlich eine Menge dürres Laub mitgegeben worden zum Dank für den erzeigten Liebesdienst. Dieses hatte sie nun freilich weggeworfen gehabt, als sie zu Hause an wenigem Zurückgebliebenen zu spät bemerkte, daß es eitel Gold gewesen. (XIII.)

Zu Hause erkennt die Begleiterin zu spät, dass das wenige verbliebene dürre Laub aus der Nixenwohnung in Wahrheit Gold ist.

Die Sage auf einen Blick

Visuelle Zusammenfassung der Sage von der Rüßdorfer Nixe, dem Weg unter die Weiße Elster und dem dürren Laub, das sich als Gold erweist.

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Zur Überlieferung

Schauplatz

Heutiger Ort
Rüßdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf); Tschirma (Stadt Berga-Wünschendorf) / Weiße Elster

Sammlung und Autor

Autor
Robert Eisel
Sammlung
Eisel
Werk
Sagenbuch des Voigtlandes
Jahr
1871
Legacy-ID
E0079

Quellen

Robert Eisel – Sagenbuch des Voigtlandes

Robert Eisel: Sagenbuch des Voigtlandes, 1871, Nr. 79. Quellenhinweis: XIII.