Überlieferung
Die Sage
Nr. 79. Eine der Rüßdorfer Nixen, aus der Elstertiefe des sog. Hühnerhäusels daselbst, hatte sich beim Tanze in Tschirma verspätet und suchte eine Begleitung.

Es ging deshalb eine andere Tänzerin mit ihr und als sie den Fuß in die Elster setzten, theilte sich das Wasser und beide gingen Treppen hinab zu einer Thür und zu mehreren gar glänzend und herrlich ausgestatteten Zimmern.

Hier nun ist die Begleiterin gut ausgehalten und ihr schließlich eine Menge dürres Laub mitgegeben worden zum Dank für den erzeigten Liebesdienst. Dieses hatte sie nun freilich weggeworfen gehabt, als sie zu Hause an wenigem Zurückgebliebenen zu spät bemerkte, daß es eitel Gold gewesen. (XIII.)

Die Sage auf einen Blick

Verstehen und nachschlagen
Zur Überlieferung
Schauplatz
- Heutiger Ort
- Rüßdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf); Tschirma (Stadt Berga-Wünschendorf) / Weiße Elster
Sammlung und Autor
- Autor
- Robert Eisel
- Sammlung
- Eisel
- Werk
- Sagenbuch des Voigtlandes
- Jahr
- 1871
- Legacy-ID
- E0079
Quellen
Robert Eisel – Sagenbuch des Voigtlandes
Robert Eisel: Sagenbuch des Voigtlandes, 1871, Nr. 79. Quellenhinweis: XIII.
