E0906a · Eisel · 1871 · Elsterberg / Fuß der Weißnitz

Die Raubritterburgen von Elsterberg und die lederne Brücke

Eine lederne Brücke und geheime Gänge sollen zwei Elsterberger Raubritterburgen verbunden haben. Eisel erzählt von ihrer Erstürmung – und einem Gefangenen, der entkam.

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Überlieferung

Die Sage

Sagenhafte lederne Brücke zwischen zwei mittelalterlichen Burgen über dem Elstertal.

Nr. 906. Als einst in der Burg Elsterberg Raubritter ihr Wesen trieben, stand diese Veste mit einer anderen, die am Fuße der Weßnitz auf einem steilen Hügel errichtet war, durch eine lederne Brücke in Verbindung, wie auch durch unterirdische Gänge.

Bewaffnete Männer dringen durch das Tor einer mittelalterlichen Burg; eine zweite Burg liegt im Hintergrund.

Anno 1354 (auch 1385) aber wurden diese Burgen erstürmt und von den 13 d'rin gefangen genommenen Räubern wurden 12 auf dem oberen Markte (beim oberen Röhrenkasten) enthauptet, der Dreizehnte entsprang. (XII., 22, 49)

Ein entkommener Gefangener entfernt sich von einem mittelalterlichen Markt; Wachen bleiben im Hintergrund.

Die Sage auf einen Blick

Beschriftete Infografik in drei Bildfeldern: lederne Brücke und unterirdischer Gang zwischen Burgen, Sturm auf das Tor und Flucht eines Gefangenen.

Verstehen und nachschlagen

Zur Überlieferung

Schauplatz

Heutiger Ort
Elsterberg / Fuß der Weißnitz

Sammlung und Autor

Autor
Robert Eisel
Sammlung
Eisel
Werk
Sagenbuch des Voigtlandes
Jahr
1871
Legacy-ID
E0906a

Quellen

Robert Eisel – Sagenbuch des Voigtlandes

Nach Robert Eisel, Sagenbuch des Voigtlandes (1871), Nr. 906, S. 358. Wiedergegeben ist der Hauptabsatz; die beiden anschließenden Varianten werden getrennt geführt. Die Erzählung ist Sagenüberlieferung und kein Nachweis der beschriebenen Brücke, Gänge oder Hinrichtungen.

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