Überlieferung
Die Sage
176. Das Geldgewölbe in Treuen. (Julius Schanz in Gräßes Sagenschatz Nr. 561.)
In der Nähe von Treuen steht auf einem ziemlich steilen Felsen ein Schloß, das schon ziemlich alt ist.

Hier sollen die Hussiten vorübergezogen sein und eine ungeheure Masse von Geld, erbeuteten Schmucksachen und Metallen in einem verborgenen Gewölbe des Felsens vergraben haben.

Wolle aber Jemand den Schatz heben, und er fände zufällig den Eingang zum Gewölbe, und trete nun in dasselbe mit einem brennenden Lichte ein, so würde ein eiserner Wächter das Licht auslöschen.

Die einzige Rettung wäre eilige Flucht, denn sonst müßte der Abenteurer in dem dunklen Raume elend verschmachten.
Die Sage auf einen Blick

Verstehen und nachschlagen
Zur Überlieferung
Schauplatz
- Heutiger Ort
- Treuen
Historische Zuordnung
- Gebiet / Amt
- Amt Plauen
Sammlung und Autor
- Autor
- Johann August Ernst Köhler
- Sammlung
- Köhler
- Werk
- Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande
- Jahr
- 1867
- Legacy-ID
- K176
Quellen
Johann August Ernst Köhler – Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande
Johann August Ernst Köhler: Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande, 1867, Nr. 176 „Das Geldgewölbe in Treuen“. Quellenhinweis: Julius Schanz in Gräßes Sagenschatz, Nr. 561.
