Überlieferung
Die Sage
261. Der Uhlanensprung bei Planschwitz. (Metr. bearb. v. Hager a. a. O. I. S. 11. Darnach in Gräße, Sagenschatz, Nr. 571.)
Beim Dorfe Planschwitz bei Plauen steigt ein hoher Berg schroff vom Ufer der Elster aus in die Höhe. Im letzten Kriege soll nun ein Uhlane von den Feinden grimmig verfolgt, weil mit der Gegend unbekannt, bis auf den Gipfel dieses Berges gesprengt sein,

und als er hinter sich seine Verfolger und sonst keinen Ausweg gesehen,

den Tod in der Elster seiner Gefangennahme vorgezogen haben. Er setzte also mit seinem Rosse kühn in den Fluß hinab;

zwar versank das treue Thier in den Fluthen, er aber rettete sich durch Schwimmen glücklich an's andere Ufer.
Die Sage auf einen Blick

Verstehen und nachschlagen
Zur Überlieferung
Schauplatz
- Heutiger Ort
- Planschwitz (Oelsnitz/Vogtl.)
Historische Zuordnung
- Gebiet / Amt
- Amt Voigtsberg
Sammlung und Autor
- Autor
- Johann August Ernst Köhler
- Sammlung
- Köhler
- Werk
- Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande
- Jahr
- 1867
- Legacy-ID
- K261
Quellen
Johann August Ernst Köhler – Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande
Johann August Ernst Köhler: Volksbrauch, Aberglauben, Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande (1867), Nr. 261 – Der Uhlanensprung bei Planschwitz.
